Ratsherr Schoenauer begrüßt die erneute Prüfung der Rheinbahn zum SB52. Er ist der Meinung, dass der zunehmende Bedarf an Fahrten der U76 an Samstagen rein spekulativ sei. Er bittet die Verwaltung um Einholung von Fahrgastzahlen an Samstagen.

Ratsherr Quaß sagt, dass – gegenteilig zum Sachstandsbericht der Rheinbahn – das beste Fahrplanangebot samstags vorliege. Er bittet die Verwaltung ebenfalls nochmal auf die Rheinbahn zuzugehen, schließlich müsse man das Überangebot an Samstagen auch bezahlen.

Frau Frey weist darauf hin, dass die Fahrgastzahlen durch den VRR erst in 2026 zur Verfügung stehen werden. Wenn eine Erhöhung des Taktes wochentags gewünscht sei, müsse hier im Ausschuss ein Beschluss gefasst werden, genauso wie für die Reduzierung des Taktes an Samstagen.

Sachkundiger Bürger Geppert fragt nach, bis wann die Stadt Meerbusch vertraglich an den 10 Minuten-Takt samstags gebunden sei.

Frau Pottbäcker antwortet, dass es keinen Vertrag zu bestimmten Taktungen, sondern nur einen Vertrag über die Kreis-Verkehrsgesellschaft mit der Rheinbahn als ÖPNV-Betreiber gebe. Die Umstellung eines Taktes liefe immer zur Fahrplanänderung. Diese würde zwei Mal im Jahr erfolgen. Wenn jetzt im Ausschuss beschlossen werden würde, dass eine Taktverdichtung in den Abendstunden gewünscht sei, würde die Rheinbahn dies, wenn es technisch möglich sei und keine angrenzenden Stadtgebiete tangiert seien, zum nächsten Fahrplanwechsel umsetzen. Ebenso mit der Reduzierung an Samstagen. Es würden aber politische Beschlüsse benötigt, um dies umsetzen zu können.